RFID NFC Blocker Karten Vergleich


RFID NFC Blocker Karten - Richtige Störsender oder doch nur rein absorbierendes Material?

Soeben erhielten wir von einem unserer Käufer ein paar vollkommen berechtigte Fragen zum Thema Blocker Karten. Auf dem Markt gibt es viel Verwirrung, insbesondere, wenn gleich 2 RFID NFC Blocking Karten angeboten werden. Dabei wird oft nicht erkannt, ob denn nun tatsächlich nur eine Karte benötigt wird oder alle zu schützenden Karten exakt zwischen zwei Blockerkarten liegen müssen. Die Antwort ist recht einfach und ist daran zu erkennen, ob es sich tatsächlich um einen Störsender handelt oder doch nur rein absorbierendes Material.

Wir hoffen natürlich, dass es sich bei dieser Frage nicht um einen Auftrag unseres Wettbewerbers handelt - denn leider stellen auch wir fest, werden die Methoden vieler Amazonverkäufer immer dreister, um an Informationen zu kommen oder dem anderen das Geschäft zu vermiesen. Leider ist dies tatsächlich der Fall, gegen den wir in Zukunft aber selbst sicherlich vorgehen werden.

Vorab möchte ich sagen, dass wir in keinster Weise mit dem Finger auf unserer Wettbeweber zeigen werden oder diese schlechtmachen möchten. (Viele) Produkte haben eine Daseinsberechtigung und sind für bestimmte Anwendungsbereiche oder Vorlieben eben die bessere Lösung. In meiner vorherigen Karriere (12 Jahre ABB's Industrieautomatisierung, Dipl.-Ing. (BA) Elektrotechnik, Sales Support & Business Development für Europa, Nord- und Südost-Asien) habe ich dies auch nie getan, selbst wenn ich meine Wettbewerber bis in recht tiefe, technische Details kannte. Mir geht es lediglich darum, die gewünschten Informationen bereitzustellen und doch hoffentlich zur Lösung beizutragen.

Nun zur Schutzkarte und den unterschiedlichen Varianten selbst - auch wenn der Vergleich fast nicht ganz fair ist. Grund: Wir  benötigen nur eine Störsender-Karte zum Schutz. Soweit ich die RFID NFC Blocker-Karten von dem Verkäufer ****** kenne, so sind dies nur absorbierende Karten ohne Störsender. Sprich, die zu schützenden Karten müssen wirklich direkt (bis zu etwa 5mm, da kein Störsender) an der Karte liegen oder eben wie in einem Sandwich zwischen den beiden Schutzkarten liegen, sodass sie auch von beiden Seiten nicht ausgelesen werden können. Sie funktionieren also wie eine Art Kartenschutzhülle, die die Karten von Vorder- und Rückseite vor dem Auslesen schützen. Somit agieren die Schutzkarten wie eine rein-absorbierender Kartenschutzhülle von der Vorder- und Rückseite.

Nachteil: Man braucht dann immer zwei Karten - und die zu schützenden müssen daher immer exakt zwischen den Karten liegen, was manchmal eine Fummelei im Portemonnaie sein kann. Die Karten sind also eine Art Folie, bzw haben sie absorbierendes Material verbaut. Dies funktioniert auch, ist aber wesentlich umständlicher, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, diese Lösungsmöglichkeit nicht selbst anzubieten.

 

 

Dazu möchte ich aber auch noch ganz offen und ehrlich sagen, dass ich keine Karten von ***** gekauft habe und somit auch nicht persönlich getestet habe. Dies schließe ich zum Einen aus der Beschreibung auf der Produktdetailseite, den Bewertungen und zum Anderen aus dem tatsächlich unschlagbaren Preis. Wie gesagt, so offen und fair möchte ich natürlich sein und nicht "wie wild" gegen meine Wettbewerber und Marktbegleiter schießen. Nun noch einmal zu unseren Karten: Bei unserem Doppelpack ist dies tatsächlich für zwei Geldbörsen (oder für einen sehr langen Kartenorganizer) gedacht. Eine Karte genügt für ein normales Portemonanaie. In unseren Karten ist tatsächlich eine RFID Antenne und RFID Chip enthalten, der als Störsender agiert. Eine Batterie selbst wird nicht benötigt.

Das Prinzip ist das Folgende: Sobald sich ein Lesegerät "nähert", so wird über dessen Signal (ein elektromagnetisches Feld) die Energie des Feldes von der Blockerkarte geerntet (Induktion), welches zum Betreiben der internen Elektronik genutzt wird. Die Elektronik erkennt ein Lesesignal und sendet daraufhin ein 13,56MHz Störsignal ähnlich das der Bankkarten. Das Prinzip des militärischen Störsenders. Das Signal ist stärker als das der zu schützenden Karten und ist somit die dominante Karte beim Lesegerät, von welchem es nicht verarbeitet werden kann. Lesegeräte sind darauf ausgelegt, dass immer nur eine Karte ausgelesen werden kann, da es ja um Identifizierung geht.

Zurück zum Anfang: Bei jedem kontaktlosen Lesen ist ein elektromagnetisches Feld vorhanden, was durch einen "bewegten elektrischen Leiter im magnetischen Feld" erzeugt wird und somit zur Induktion (wie beim Induktionsherd) genutzt werden kann um die Energie zu betreiben. Unsere Karten sind speziell auf das 13,56MHz Signal ausgelegt welches beim Lesen von Bankkarten und Personalausweis und Reisepass verwendet wird. Ebenso übrigens auch viele Krankenkarten, Paypack Bonuskarte, etc.

Unser Käufer gab an, dass er beim Testen während des Bezahlns die Meldung bekam, dass er nur nur eine Karte auflegen sollte und fragte, ob dies ein Beweis dafür ist, dass unsere Karten tatsächlich nicht nur blockierende Karten sind, sondern wirklich einen Störsender verbaut haben.

Es ist tatsächlich so, dass das genau ein Beweis ist, dass unsere Karte auch sendet und nicht nur aus rein absorbierendem Material besteht. Ein weiterer Beweis ist, dass die Karte auch funktioniert, selbst wenn die Karte bis zu 2,5..3cm hinter der zu schützenden Karte liegt - als sprich die zu schützende Karte zwischen Lesegerät und Blockerkarte liegt, wie im folgenden Fotos mit dem Handy dargestellt. Eigentlich müsste die Bankkarte ja auslesbar sein, da sie ja nicht hinter, sondern vor der Blockerkarte liegt. Jedoch: Da die Blockerkarte ein stärkeres Signal als die Bankkarte sendet, so kann die Bankkarte nicht ausgelesen werden. Ein dritter Beweis sind auch die Videos, die wir in den Bilderreihen unserer Produkte auf Amazon zeigen - schauen Sie sich diese gern einmal an. Ein Röntgenfoto der Karte (Elektronik wird sichtbar) könnte übrigens als vierter Beweis auch noch hilfreich sein 😉

 

Nun kommen wir zum Punkt, warum sie tatsächlich (ganz bewusst) keine Zugangskarten blockieren. Unser Käufer fragte direkt nach dem KABA System, ein System für die Identifierung bei zugangskontrollierten Türen:

Bei solch einem System wie dem KABA System handelt es sich zumeist für das Auslesen und Identifizieren von Zugangskarten. Zugangskarten funktionieren meist auf einer anderen Frequenz (125kHz) wie auch ältere Proxykarten. Nun kann man natürlich auch diese Karten vor dem Auslesen blockieren und per Störsender schützen. Dazu müsste eben das Frequenzband um die Niedrigfrequenzen geblockt werden. Wir haben uns aber ganz bewusst dagegen entschieden. Warum?

Weil wir keine unnötigen, zusätzlichen Hürden in das tägliche Leben unserer Käufer einbauen möchten. Denn, würden wir dies tun, so müssten Zugangskarten wie zB zum Büro oder Fitnessstudio, welche auf der RFID Frequenz des (KABA) Systems und anderen Zugangssystemen funktioniert (meist 125kHz), so müssten unsere Kunden diese Karten immer erst heraussuchen um Zutritt gewährt zu bekommen. Uns ist es wichtig, Kreditkarten, Bankkarten und persönlich-sensible Daten wie die des Personalausweis und Reisepasses zu schützen. Wir haben dies so abgewägt, dass wir die wirklich wichtigen Daten schützen möchten, für andere Daten aber keine zusätzliche Blockade und Umstände ins tägliche Leben einbauen wollen.

Nun hoffe ich sehr, dass dies einen kleinen Einblick in die technischen Hintergründe unserer RFID NFC Blocker Karten gibt und auch für ein wenig mehr Klarheit sorgt. Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir Sie damit überzeugt haben sich mit einen unserer Karten zu schützen und sie selbst einmal risikofrei zu testen (Rückgaberecht besteht natürlich ebenso nach den Richtlinien von Amazon's A-Z-Garantie. Sie können die Karte bei Nichtgefallen ganz einfach zurücksenden und bekommen Ihren vollen Kaufpreis zurück).

Schützen Sie Ihre Bankkarten und persönlichen Daten jetzt und legen Sie die Karten einfach in Ihren Einkaufswagen. Sie kommen übrigens in einer kleinen Geschenkverpackung und ein paar Tips per Email!